Richtig gießen – Wann und wie viel Wasser brauchen deine Pflanzen?

Zu viel oder zu wenig gießen sind die häufigsten Fehler beim Indoor-Anbau. Überwässerung führt zu Wurzelfäule, zu wenig Wasser zu Trockenstress. Wir zeigen dir, wie du den richtigen Rhythmus findest.


Die Fingerprobe – die einfachste Methode

Stecke deinen Finger 2–3 cm tief ins Substrat. Fühlt es sich noch feucht an – warte. Fühlt es sich trocken an – es ist Zeit zu gießen. Diese einfache Methode funktioniert bei Erde sehr zuverlässig.


Lift-Methode – für Fortgeschrittene

Hebe deinen Topf nach dem Gießen an und merke dir das Gewicht. Wenn er wieder leicht wird, ist es Zeit zum Gießen. Mit etwas Übung entwickelst du ein gutes Gespür dafür.


Wie viel gießen?

Als Richtwert: Gieße so viel, dass etwa 10–20 % der Wassermenge als Ablauf aus dem Topf läuft. Dieses Ablaufwasser spült überschüssige Salze aus und verhindert Nährstoffansammlungen. Nie in stehendes Ablaufwasser stellen – das Wasser muss ablaufen können.


pH-Wert des Gießwassers beachten

Immer mit pH-korrigiertem Wasser gießen. In Erde pH 6,0–6,5, in Coco pH 5,8–6,2. Leitungswasser hat oft einen pH-Wert von 7–8 und muss mit pH-Down korrigiert werden.


Anzeichen für falsche Bewässerung

  • Welkende Blätter trotz feuchtem Substrat: Überwässerung, Wurzelfäule
  • Hängende Blätter bei trockenem Substrat: Trockenstress
  • Gelbe untere Blätter: Kann auf Staunässe hindeuten
  • Salzablagerungen auf der Substratoberfläche: EC zu hoch, häufiger spülen

Automatische Bewässerung

Automatische Bewässerungssysteme nehmen dir die tägliche Kontrolle ab und sorgen für gleichmäßige Versorgung. Besonders nützlich wenn du viele Pflanzen hast oder öfter unterwegs bist.


Fragen zur Bewässerung? Wir beraten dich gerne.


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