Indoor-Anbau im Winter – So meisterst du Kälte und Trockenheit

Der Indoor-Anbau im Winter bringt besondere Herausforderungen mit sich: Kälte, niedrige Luftfeuchtigkeit und hohe Heizkosten. Mit den richtigen Maßnahmen meisterst du auch die Wintersaison problemlos.
Problem 1: Zu niedrige Temperaturen
Im Winter – besonders in schlecht beheizten Räumen, Kellern oder Garagen – kann die Temperatur im Growzelt schnell unter 18°C fallen.
- Growzelt in einem beheizten Raum aufstellen wenn möglich
- Kleines Heizgerät mit Thermostat als Backup
- Nachts die Lichtphase planen (Abwärme der LED nutzen)
- Boden isolieren – Kälte von unten ist besonders schädlich für Wurzeln
Problem 2: Zu niedrige Luftfeuchtigkeit
Heizungsluft ist trocken – im Winter kann die Luftfeuchtigkeit im Zelt auf 20–30 % sinken. Das führt zu Trockenstress, kleinen Blättern und verlangsamtem Wachstum.
- Luftbefeuchter ins Zelt oder in den Raum stellen
- Offene Wasserbehälter aufstellen
- Pflanzen weniger häufig gießen und Substrat nicht zu trocken werden lassen
Problem 3: Kalte Zuluft
Wenn die Außenluft sehr kalt ist, zieht eiskalte Luft durch die Zuluftöffnungen ins Zelt. Das kann die Temperatur im Zelt drastisch senken.
- Zuluft-Schlauch durch einen Raum leiten der etwas wärmer ist
- Zuluftöffnungen verkleinern und Abluft reduzieren
- CO2-Ergänzung wenn Zuluft auf ein Minimum reduziert wird
Vorteile des Winterbetriebs
Der Winter hat auch Vorteile: Die Außentemperaturen helfen beim Kühlen der Abluft. Weniger Kühlungsaufwand nötig. Wärmere Jahreszeiten hingegen erfordern aktive Kühlung.
Fragen zum Winterbetrieb? Wir helfen dir weiter.
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